Mofi_03_03_2007_big (86K)  

Roter Mond Zu jeden Vollmond steht der Mond in genau einer Linie mit Erde und Sonne und zwar so, dass die Erde sich zwischen den beiden Himmelskörpern befindet. Jetzt besteht die Möglichkeit, dass der weit in den Weltraum reichende Erdschatten den Mond verdunkel: eine Mondfinsternis. Da sich Erdbahn und Mondbahn aber nicht auf einer Ebene befinden, sondern um 5 Grad gegeneinander geneigt sind, trifft der Erdschatten den Mond nur in der Nähe der Schnittpunkte der beiden Umlaufbahnen, den Mondknoten. Jetzt stehen Erde und Mond auf einer Höhe. Das ist in der Regel aber nur 2 mal im Jahr der Fall.

In der Nacht vom 3. auf den 4. März 2007 war es wieder soweit. Die Wettervorhersagen ließen nichts Gutes erwarten, doch gegen alle Prognosen riss die Wolkendecke immer wieder auf und präsentierte einen stürmischen aber sehr klaren Himmel. Im Rheinland war so immer wieder ein Blick auf den langsam dunkler werden und später leuchtend rot erscheinenden Mond möglich.

> Der Rote Mond im Teleskop
> Die nächste Mondfinsternis