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Mit zwei Augen beobachten
Dem Fernglas als Instrument für die Beobachtung von Himmelsobjekten wird oftmals wenig Beachtung geschenkt. Manches Gerät fristet sein Dasein als Beiwerk zum Teleskop und wird im besten Falle nur hervorgeholt, um die Zeit bis zum Auskühlen des Fernrohrs zu überbrücken.
Tatsache ist, dass Ferngläser viele interessante Deep-Sky-Objekte wie Offene Sternhaufen, Kugelsternhaufen, Gasnebel und Galaxien zeigen. Ebenfalls ist die Beobachtung der Sonne, des Mondes, der Planeten des Sonnensystems oder von Kometen möglich. Dabei zeigt das Fernglas aufgrund seines großen Sehfelds und der empfundenen Dreidimensionalität des Bildes manches Himmelsobjekt so eindrücklich, wie es kein Teleskop kann. Das große Sehfeld erleichtert es darüber hinaus ungemein Deep-Sky-Objekte zu finden und deren Position am Himmel zu erlernen. Ein Fernglas ist aus dem Stehgreif schnell einsatzbereit, intuitiv zu bedienen und lässt dem Benutzer maximale "Beobachtungsfreiheit", ob man nun im Liegen, im Sitzen oder im Stehen beobachten möchte. Für den Einsteiger ist es deshalb das ideale Gerät für die ersten Ausflüge am Nachthimmel. Ein brauchbares Fernglas kostet dabei sogar weniger als ein gutes Einsteigerteleskop und lässt sich vielseitiger verwenden: Das aufrechte und seitenrichtige Abbild im Fernglas erweitert das Anwendungsgebiet auch auf Natur- und Tierbeobachtungen oder z.B. Sport- und Konzertveranstaltungen.
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